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Stationäre Wohnformen

Wie zuhause - nur nicht so allein

Das stationäre Wohnen bietet in einem modernen Haus mit Garten, viel Grün und eigenem Werkstattbereich beste Bedingungen für rund 29 Menschen. Neben einem sicheren Zuhause schätzen sie auch vielfältige Maßnahmen zur Gestaltung des Tages in der Einrichtung, welche sie herausfordern und ihnen gleichzeitig helfen, eine eigene Tagesstruktur zu finden und zu verstetigen.

Wir bringen mit den Klienten zusammen ihre Förderfaktoren, Ressourcen und Selbsthilfekräfte zum Vorschein, verstetigen und stärken sie, während Störungsfeldern und negativen Faktoren in einem behutsamen Veränderungsprozess der bestimmende Einfluss genommen wird.

Durch Einzelgespräche und das gemeinsame Hilfeplanverfahren wird ein individueller Therapie- und Behandlungsplan entworfen und anschließend miteinander realisiert.

Das sog. stationäre Außenwohnen ermöglicht sechs Menschen, bereits außerhalb der Einrichtung in einer Wohngruppe zu leben, die nach Bedarf dennoch durch die volle Professionalität der Einrichtung gestützt werden kann. Diese sechs Bewohner nutzen die tagesstrukturierenden Maßnahmen und die Verpflegung, wirtschaften jedoch bereits als Wohngruppe selbständig. Damit können sie wichtige Fortschritte zu einer selbständigeren Lebensführung außerhalb der Einrichtung erzielen – stets mit der Gewissheit der stationären Betreuung.

 

Ziele der Behandlung

  • Erlangung von Alltagskompetenz sowie Ausbau vorhandener Fähigkeiten, Stärken und Ressourcen
  • Vermeidung einer Rückfallsituation (hiermit verbunden Krankenhausaufenthalt, Destabilisierung des Selbstwertgefühls und der Allgemeinsituation)
  • Stärkung der Behandlungsmotivation/Akzeptanz und Verständnis gegenüber der Erkrankung
  • Erweiterung psychosozialer und kommunikativer Kompetenz
  • Förderung einer angemessenen Tätigkeit/Beschäftigung
  • Förderung einer angemessenen Tagesstruktur und Freizeitgestaltung
  • Förderung sozialer Kontakte innerhalb und außerhalb der Einrichtung (Vermeidung von Isolation)

 

Ganz praktisch besteht das angebotene Programm aus diesen Methoden:

  • Sozialtherapeutisches Training mit suchtspezifischen Gruppenangeboten
  • Suchttherapeutisch / sozialarbeiterisch ausgerichtete Einzelfallarbeit/Einzelgespräche
  • Ergotherapie, Werkstattbereich, Hauswirtschaft
  • Sport- und Freizeitprogramm
  • Ernährungsberatung
  • Enge Zusammenarbeit mit Arztpraxen und psychiatrischer Fachambulanz

 

Erlebbar werden die tagesstrukturierenden Maßnahmen und Aktivitäten nach den Interessen und Fähigkeiten unserer Bewohner beispielsweise durch

  • Kreativ-Werkstatt, Gestalten und Formen mit unterschiedlichen Materialien
  • Holzwerkstatt
  • Garten- und Grünflächengestaltung
  • Metallarbeiten
  • Mitgestaltung der Wohn- und Lebensräume
  • Hauswirtschaft, besonders für BewohnerInnen, die in die Ver-
  • selbständigungsphase gehen
  • Hirnleistungstraining
  • grob- und feinmotorisches Training
  • wöchentliche Sport-, Freizeit- und Kulturangebote außerhalb der Einrichtung
  • regelmäßige Einkaufsfahrten für den persönlichen Bedarf der BewohnerInnen